Liebe isw-Leserinnen und Leser,

eine „militärische Lösung“ gegen Nordkorea, hat US-Präsident Trump erklärt, sei „vorbereitet, geladen und schussbereit“. Eine solche „Lösung“ würde katastrophale Folgen haben. Claus Schreer führt aus, dass nicht Nordkorea die USA und den Weltfrieden bedroht, sondern dass diese ernste Bedrohung des Friedens, die Gefahr eines Atomkriegs von den USA des Donald Trump ausgeht.

Wissenschaftler von 13 US-Bundesbehörden und zahlreichen Universitäten haben im Auftrag der US-Regierung einen umfangreichen Bericht vorgelegt, der den von Menschen verursachten Klimawandel zweifelsfrei belegt. Helmut Selinger stellt den Bericht vor und fragt: Wie wird die Regierung von Donald Trump damit umgehen, der ein bekennender Leugner des anthropogenen Klimawandels ist?

Trump hat im Wahlkampf beteuert, den Ausgleich mit Russland zu suchen, auf Regimewandel-Politik zu verzichten, dem Finanzsektor Zügel anzulegen. Doch längst haben ihn die alten Eliten zurecht gebissen, urteilt Conrad Schuhler. Wall Street und militaristische Ex-Generale bestimmten die Regierungslinie: Überm Weißen Haus wird´s dunkel.

Lifelogging, Cloudworking – Marcus Schwarzbach untersucht aktuelle Verfahren, wie Beschäftigte mit digitalen Methoden für die Unternehmen „optimiert“ werden und vor welche neuen Herausforderungen Gewerkschaften und Betriebsräte damit gestellt sind.

Vor 150 Jahren erschien „Das Kapital“ von Karl Marx. Das nächste isw-Herbst-Seminar (14./15.10.2017) gedenkt dieses epochalen Ereignisses. Jörg Goldberg, Leo Mayer und Conrad Schuhler referieren und diskutieren zu: Marxistische Theorie: darum braucht man sie heute. Themen: von den marxistischen Grundbegriffen bis zu aktuellen Problemen der Globalisierung und den Chancen von Reform und Revolution. Wir freuen uns auf anregende Debatten. Bitte anmelden.

Der globale Kapitalismus ist dabei, die Lebensgrundlagen von Natur und Menschen zu ruinieren. Damit setzt sich der nächste isw-Report auseinander: Jan C. Zoellick: Postwachstum. Unser Leben nach dem Wachstumswahn. isw-Report Nr. 110. Erscheint im September.

Im politischen Leben unseres Landes deutet zwar wenig darauf hin, aber im September sind Bundestagswahlen. Aus diesem Anlass weisen wir auf das isw-Wirtschaftsinfo 51 hin: Bilanz der Großen Koalition 2013 – 2017. Was den Abbau von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit angeht, hat die Koalition Herausragendes geleistet. Wer dies nicht will, kann die Regierungsparteien nicht wählen. Grüne, FDP und AfD aber auch nicht. Was bleibt denn dann?

Dass Sie frohgemut die richtige Entscheidung treffen und weiterhin mit Freude am gesellschaftlichen Fortschritt arbeiten, wünscht Ihnen und uns

Ihre isw-Redaktion.

PS: In diesem Jahr haben wir bis Mitte August 9.035 Euro an Spenden erhalten. Unser Ziel bis zum Jahresende sind 15.000 Euro. Neben den Lesern – den Abonnenten und Förderern – sind die Spender ein wichtiger Faktor, dass wir die Kosten für unsere Publikationen und Veranstaltungen aus eigener Kraft aufbringen. Das gelingt uns seit 27 Jahren. Den Spendern unser herzlicher Dank.

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Kommentare & Beiträge

Eskalation im Konflikt mit Nordkorea: Kriegsdrohungen aus den USA
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Trump und der Klimawandel
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Überm Weißen Haus wird's dunkel
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Die Digitalisierung verändert das Denken – was das für die Gewerkschaften bedeutet
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report 110

Jan C. Zoellick: Postwachstum. Unser Leben nach dem Wachstumswahn.

28 Seiten

2,50 Euro zzgl. Versand

erscheint: 4. September

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Veranstaltungen

Marxistische Theorie: darum braucht man sie heute.

Marxistische Theorie: darum braucht man sie heute.

Datum: 14.10. bis 15.10.2017

Uhrzeit: Beginn: Samstag 12 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

Ort: Kurdisches Gesellschaftszentrum München e.V., Arnulfstr. 197

Marxistische Konzepte auf dem Prüfstand. Wie nützlich sind sie für den Kampf um eine "andere Welt"?

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Seit nunmehr 27 Jahren liefert das isw Informationen und Analysen für GewerkschafterInnen und Aktive in den sozialen Bewegungen. In Hamburg waren wir mit Informationsständen und workshops beim „Gipfel für globale Solidarität“ aktiver Teil der Proteste gegen den G20 Gipfel.

Mit unseren Heften, Veranstaltungen, unserer Internetseite und dem regelmäßig erscheinenden Newsletter unterstützen wir diejenigen, die für eine sozialökologische Wende in Politik und Wirtschaft eintreten.

Dies haben wir bisher ohne Zuwendungen von Parteien, Stiftungen oder sonstigen Institutionen geschafft. Das verdanken wir vor allem unseren Abonnenten, Förderern und Spendern.

Diese finanzielle Unabhängigkeit von anderen Institutionen ist eine wesentliche Grundlage für unsere Arbeit, die sich an den Interessen der abhängig Beschäftigten und all derer ausrichtet, die um eine gerechtere, ökologischere und demokratische Welt kämpfen.

Unter anderem auf Grund geänderter Steuerregelungen sind wir gezwungen, jährlich mindestens 15.000.- € pendenaufkommen zu erreichen, um unsere Arbeit fortsetzen zu können. Dieses Ziel haben wir derzeit erst zur Hälfte erreicht. Siehe unser Spendenbarometer auf unserer Startseite.

Deshalb wenden wir uns mit diesem Spendenaufruf an unsere LeserInnen und FreundInnen mit der Bitte, uns mit einer Spende zu unterstützen.

Jede Spende, ob 5, 20 € oder mehr ist hilfreich und hochwillkommen.

isw e.V.
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