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Gewählt, um zu entmachten Hugo Braun
Wie kann ein demokratisch gewählter Präsident die Institutionen schwächen, die ihn an die Macht gebracht haben? Hugo Braun greift auf Karl Marx’ Analyse des Aufstiegs von Louis Bonaparte zurück, um den Trumpismus als moderne Form des Bonapartismus zu untersuchen. Der Vergleich zeigt: Trump ist kein neuer Napoleon III., doch auch er beruft sich auf den Willen des „wahren Volkes“, während er Gerichte, Parlamente und demokratische Verfahren infrage stellt. Der Beitrag beleuchtet, warum autoritäre Politik nicht allein aus der Persönlichkeit eines Machthabers erklärt werden kann, sondern aus den gesellschaftlichen Widersprüchen, die seinen Aufstieg ermöglichen.
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Deutsche Autokonzerne: Umbau nach ProfitkalkülWilly Sabautzki
Stellenabbau, Tarifkündigungen und verschlechterte Arbeitsbedingungen: Die Krise der deutschen Autoindustrie trifft vor allem die Beschäftigten. Während VW, Mercedes und BMW Zehntausende Arbeitsplätze streichen wollen, geraten ihre bisherigen Geschäftsmodelle durch den Einbruch auf dem chinesischen Markt zunehmend unter Druck. Willy Sabautzki analysiert die Ursachen der Krise und zeigt, wie es auch gehen könnte. Statt Arbeitsplatzabbau und der Umstellung auf Rüstungsproduktion diskutiert er eine Alternative: den sozial-ökologischen Umbau der Autoindustrie hin zur Produktion von Bussen, Bahnen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln – verbunden mit Arbeitszeitverkürzung und demokratischer Mitbestimmung.
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Verflochten und ungleich. Deutsches Kapital zwischen US-Dominanz und eigenen MachtansprüchenWilly Sabautzki
Deutschland strebt nach mehr Eigenständigkeit gegenüber den USA und vertieft gleichzeitig die wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit. Wie passt das zusammen? Willy Sabautzki untersucht die transatlantischen Kapitalverflechtungen anhand von Investitionen, Eigentumsverhältnissen sowie Beispielen aus der Auto-, Chemie-, Pharma- und Rüstungsindustrie. Er zeigt, wie deutsche Konzerne eigene Profitinteressen verfolgen und in ungleiche Machtverhältnisse mit den USA eingebunden sind.
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Entspannungspolitik: Wir wissen, wie es gehtHugo Braun
NATO-Osterweiterung, Aufrüstung und das Ende der Rüstungskontrolle: Die europäische Sicherheitsordnung ist zunehmend von Konfrontation geprägt. Dabei zeigt die Geschichte der Entspannungspolitik, dass es auch anders geht. Von der KSZE-Schlussakte bis zu den Abrüstungsverträgen des Kalten Krieges gelang es, trotz tiefgreifender Gegensätze gemeinsame Sicherheitsinteressen anzuerkennen, zu verhandeln und Vereinbarungen zu kontrollieren. Hugo Braun erinnert an dieses politische Handwerk, zeichnet den Weg von der Kooperation zur Konfrontation nach und fragt, warum die Erfahrungen der Entspannungspolitik heute kaum noch eine Rolle spielen.
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32. isw-forum Jenseits der westlichen Linken - Eine marxistische Dialektik aus Antifaschismus und AntiimperialismusEin Vortrag von Lukas Meisner über die Zukunft des Marxismus
Samstag, 7. November um 19 Uhr im EineWeltHaus München
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report 144 Jenseits der ehemaligen Linken – Die Zukunft des Marxismus in der Dialektik aus Antifaschismus und AntiimperialismusMarxismus ist keine starre Lehre, sondern eine 150-jährige internationale Geschichte aus Theorie und Praxis – zu der auch Ökologie, Feminismus und Antirassismus gehören. Ökologie gibt es nicht olivgrün, Feminismus nicht bellizistisch, und ohne Antiimperialismus wird kein Kampf gegen Rassismus Erfolg haben. Dieses synthetische Denken marxistischer Strategie wird besonders wichtig in den heutigen Zeiten der Faschisierung. Faschisierung beschreibt nicht nur das Erstarken von AfD und Co., sondern den Rechtsdrift der gesamten bürgerlichen Mitte und ihrer Kapitalfraktionen als einen Prozess, bei dem die Bedingungen des Faschismus im 'Schoß' des Spätkapitalismus erzeugt werden.
1. Kapitalistische Polykrise und Kollektivsingular Marxismus 2. Ideologiekritik als marxistische Weiterentwicklung der Klassenfrage im 20. Jahrhundert 3. Ökofeministische und antikolonialistische Entwicklungen des Marxismus 4. Entwendungen aus der Kommune: Zur marxistischen Kritik der ehemaligen Linken 5. Jenseits des kontraproduktiven Antifaschismus: Reappropriation der Kommune mittels Anti-Imperialismus 6. Die Zukunft des Marxismus: Frieden und Brot – Antimilitaristische Praxis als internationalistische Synthese
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isw-spezial 39 Kritik zentraler Produkte und Dienstleistungen. Was sich an und mit ihnen ändern mussEs geht auf Dauer nicht nur darum, mehr vom vorhandenen Kuchen zu bekommen, ihn anders zu verteilen, sondern es geht darum, einen anderen Kuchen zu backen, einen Kuchen, der nicht mehr zu sozialen Problemen führt und der nicht die natürlichen Lebensbedingungen zerstört. In diesem Heft gibt es dafür einen Ansatz. Der Autor Meinhard Creydt hat eine Vielzahl von Beispielen aus verschiedenen Bereichen des heutigen Alltags zusammengetragen. Die Produkte und Dienstleistungen entsprechen der Logik der gegebenen Ökonomie. Insofern unterscheidet sich das, was heute in einer bürgerlichen Gesellschaft mit kapitalistischer Ökonomie angeboten und nachgefragt wird, grundlegend von den Produkten und Dienstleistungen in einer anstrebenswerten Gesellschaft des guten Lebens.
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System Change oder Klima-Kollaps. Über die Verantwortungslosigkeit kapitalistischer Gesellschaften
Das Buch unseres isw-Mitarbeiters Franz Garnreiter ist im oekom-Verlag erschienen und nicht nur in allen guten Buchhandlungen, sondern auch beim isw erhältlich. (25 Euro, versandkostenfrei)
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