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isw Newsletter Juli 2026

isw Newsletter Juli 2026

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isw - sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V.

Newsletter Juli 2026

Die weltweiten Investitionen im Energiebereich –Investitionen für eine verheerende Zukunft

Franz Garnreiter

 

Die Investitionen in den Energiebereich umfassen 3.400 Milliarden Dollar. Aber nur ein Zehntel davon ist dazu gedacht, den Energieverbrauch zu senken. Dagegen forciert ein Drittel der Summe die weitere Ausbeutung von fossilen Energien, verschärft also die Klimazerstörung. Der wachstumseuphorische grüne Kapitalismus braucht für die erneuerbaren Energien Unmengen an Metallen, deren Ausbeutung zum baldigen Ende dieser Bodenschätze führen wird. Dann brauchen wir Militär, um uns die uns zustehenden Rohstoffe zu sichern, wie schon bei den Ölkriegen. Eine Investitionsorgie in die Zerstörung einer menschenfreundlichen Zukunft.


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Ölknappheit als Folge des Irankrieges? Nein, aber gigantische Profitmacherei

Franz Garnreiter

 

Die angebliche Ölknappheit infolge des Irankrieges erweist sich bei näherem Hinsehen vor allem als profitables Geschäft. Während Konzerne und Spekulanten von explodierenden Preisen, Rekordmargen und möglichen Insidergeschäften profitieren, tragen Verbraucher die Kosten. Zugleich zeigt die Krise, wie wirkungslos eine Klimapolitik bleibt, die auf Marktpreise setzt, statt den fossilen Verbrauch gesellschaftlich zu begrenzen.   

 

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Das Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen: Programm zur Enteignung der Lohnabhängigen

Willy Sabautzki

 

Unter dem Deckmantel ökonomischer Expertise empfehlen die Wirtschaftsweisen einen Frontalangriff auf Rente und Pflege. Sinkendes Rentenniveau, höhere Belastungen für Beschäftigte und Rentner sowie eine erzwungene kapitalgedeckte Vorsorge würden Risiken und Kosten auf die Lohnabhängigen abwälzen – während Unternehmen und Finanzbranche profitieren.  

 

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Das 32. isw-forum findet in diesem Jahr am Samstag, 7. November im EineWeltHaus München statt.
Näheres in Kürze


 

report 143

Globale Umbrüche, neue Allianzen - Machtverschiebungen in der multipolaren Welt

Die vielbeschworene Globalisierung war nie ein Wohlstandsversprechen für alle, sondern ein Herrschaftsprojekt zugunsten weniger – getragen vom Westen, bezahlt vom Globalen Süden.


Nun gerät diese "Ordnung" ins Wanken. Neue Machtzentren – vor allem in Asien – formieren sich und fordern die westliche Vorherrschaft heraus. Doch was bedeutet das? Entsteht wirklich etwas Neues – oder nur eine multipolare Variante desselben ausbeuterischen Systems?


isw-report 143 dokumentiert die Redebeiträge der ReferentInnen des 31. isw-forums, das im November 2025 in München stattfand.


Leo Mayer: Ist das Ende der Globalisierung erreicht?
Bafta Sarbo: Afrika in der multipolaren Welt
Ingar Solty: Die Krise des Systems. Krieg, Sozialabbau, Rechtsentwicklung

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System Change oder Klima-Kollaps.
Über die Verantwortungslosigkeit kapitalistischer Gesellschaften 

 

Das Buch unseres isw-Mitarbeiters Franz Garnreiter ist im oekom-Verlag erschienen und nicht nur in allen guten Buchhandlungen, sondern auch beim isw erhältlich.

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