KJB 01/16: Konjunktur in Deutschland: Ohne Verstärkung der Inlandsfaktoren der Nachfrage droht eine Krise

In den ersten sechs Wochen des laufenden Jahres haben die 30 Konzerne im Deutschen Aktienindex (Dax) ein Siebtel ihres Wertes verloren, 190 Milliarden Euro. Die größten Verlierer waren Deutsche Bank, VW und BMW, die fast ein Drittel ihres Wertes abgaben. Die Süddeutsche Zeitung fasste das Urteil der Experten über diese Flucht der Finanzmärkte aus deutschen Aktien so zusammen: „Sie übertreiben.Weiterlesen →

KJB 01/14: Perspektiven 2014: „Hoffnungsschimmer“ oder Zweckoptimismus

Klammert man den Absturz im Krisenjahr 2009 aus – minus 5,1 Prozent – dann war es im Vorjahr das mickrigste Wachstum der deutschen Wirtschaft in den vergangenen zehn Jahren. Schlappe 0,4 % Zuwachs des BIP, also faktisch Nullwachstum, berichtet das Statistische Bundesamt Mitte Januar 2014 bei Vorstellung der ersten BIP-Daten für 2013.… Weiterlesen →

KJB 2/12: EU und Eurozone: Von „milder Rezession“ zum Absturz!?

Fiasko am europäischen Arbeitsmarkt

Seit dem zweiten Quartal 2012 befindet sich die „dynamischste, wissensbasierte Wachstumsregion der Welt“ (EU-Lissabonstrategie 2000) in der Rezession. Die Wirtschaft der EU27 schrumpfte um 0,1 %, die der Eurozone um 0,2 % – gegenüber dem Vorquartal und gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um -0,3 % bzw.Weiterlesen →

KJB 1/12: Deutschland in der Rezession!?

Zu Beginn des neuen Jahres warteten die Statistiker des Statistischen Bundesamts in ihrer Pressekonferenz „BIP 2011 für Deutschland“ mit einer guten und einer schlechten Nachricht auf. Die positive Meldung – zumindest in den Augen unkritischer Wachstumsapologeten : Das reale BIP wuchs 2011 um 3,0 Prozent, was zur relativ guten Arbeitsmarktsituation und zu höheren Steuereinnahmen als geschätzt, beitrug.Weiterlesen →

KJB 3/11: Das Ende des „Jobwunders“

Unter diesem Aufmacher – allerdings mit einem Fragezeichen – listete die Unternehmerzeitung ‚Handelsblatt‘ Ende November eine Reihe von Konzernen auf, die eine Schrumpfung ihrer Belegschaften planen und sich so „auf den Abschwung vorbereiten“: Nokia Siemens Network (NSN): 17.000 von 74.000 Arbeitsplätzen sollen bis Ende 2013 vernichtet werden.Weiterlesen →

KJB 1/11: Rückfall in die globale Rezession?

Zunehmende Krisensymptome in der Weltwirtschaft

Wachstumseinbruch und schwacher Arbeitsmarkt in den USA; Schuldenkrise in Euro-Land immer bedrohlicher; Gespenst der Stagflation auf der britischen Insel; Japans Wirtschaft weiterhin im Tsunami-und Rezessions-Strudel; Schwellenländer kämpfen mit der Inflation, … – ein globaler Aufschwung sieht anders aus.Weiterlesen →

KJB 1/08: Auch für Deutschland gilt: „Die Party ist aus“

konj2008011. Jahresprojektion 2008 der Bundesregierung: Illusionen und Propaganda

Die Bundesregierung sagt für die deutsche Wirtschaft in 2008 ein Wachstum von 1,7 % voraus (nach 2,5 % in 2007 und 2,9 % in 2006). Deutschland, so das realitätsferne Selbstlob im „Jahreswirtschaftsbericht 2008“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, „ist auf gutem Kurs: mit einem Aufschwung für alle, mit einer Rekord-Beschäftigung und mit einem ausgeglichenen Staatshaushalt“.Weiterlesen →

KJB 3/06: „Aufschwung nach Maß“ oder mäßiger Aufschwung?

Die Euphorie der neoliberalen Konjunktur-Auguren in Bezug auf die jüngsten Quartalsdaten zur wirtschaftlichen Entwicklung zeigt, dass sie offenbar selbst nicht mehr daran glaubten, die BRD-Wirtschaft würde je wieder aus der Stagnation herauskommen: Von „Sensation“, „Das kleine Wunder“, „kleines Wirtschaftswunder“ ist die Rede, von einem „Aufschwung nach Maß“.Weiterlesen →

KJB 2/06: Tanz auf dem Vulkan

konj200602Risiken und Nebenwirkungen in der Weltkonjunktur nehmen zu

Das Ganze erinnert an den Tanz der Regenmacher, an Voodoo-Zauber. Mit allerlei Beschwörungsformeln versuchten Regierung, Wirtschaftsforscher, Chefökonomen und Medien den Aufschwung herbeizuzaubern: Der „Aufschwung kommt“, „gewinnt an Fahrt“, „an Breite“, „an Eigendynamik“. Die euphorische Stimmung steigerte sich bis zu „irrationalem Überschwang“ (HypoVereinsbank).Weiterlesen →